Du möchtest auch eine tolle Baby-Homepage bei UnserNachwuchs.de? Klicke hier um Dich jetzt kostenlos anzumelden...
 Babysitter finden
Suche einen Babysitter im Umkreis Deiner Postleitzahl:
 
Soziales Internet, Fluch oder Segen?

 

Facebook und Co. gehören heute nach dem Platzhirsch Google zu den populärsten Internetseiten. In diesen sogenannten sozialen Netzwerken tauschen Nutzer Erlebnisberichte, Fotos, Videos und viele weitere persönliche Details aus. Doch welche Informationen solltest Du besser nicht in das weite Internet streuen?

 

 

von Jürgen Weiß

 

 

Eines Montag morgens, zahlreiche Bewerbungen liegen dem Personalmanager Herrn Müller vor, die geprüft werden möchten. Doch Herr Müller wirft nicht nur einen Blick auf die Qualität und Informationen der Bewerbung selbst, sondern informiert sich auch im Internet über die potentiellen Kandidaten für die neue Stelle. Nach nicht allzu langer Suche stößt er bei Facebook schon auf den ersten Bewerber. Da das Profil öffentlich ist, kann er sich einen klaren Eindruck von dem Bewerber machen: wöchentliches Saufgelage mit Freunden, dokumentiert mit Bildern, über die sich nur die Freunde amüsieren können. Nach diesen Eindrücken ist dieser Fall schnell erledigt – nächste Bewerbung bitte… Es ist heute keine Seltenheit mehr, dass sich Personalverantwortliche in Firmen auch dem Internet bedienen, um mehr über die Bewerber herauszufinden. Da kommen die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, MySpace, Xing und so weiter natürlich gerade recht.


Diese Netzwerke haben aber auch gute Seiten. So kann zum Beispiel ein besonders interessantes Profil, das viel Selbstständigkeit und vielleicht sogar direktes Interesse für die Tätigkeiten des zukünftigen Arbeitsplatzes bei den Hobbys vermittelt, einen Pluspunkt für eine sonst so schlichte Bewerbung geben.


Vor allem Jugendliche sind sich den Konsequenzen der Nutzung solcher sozialen Plattformen aber oft gar nicht bewusst. Eben weil es gerade „cool“ ist, spektakuläre Erlebnisse aus dem letzten Sommerurlaub oder des letzten Volksfestes zu veröffentlichen und damit den Freunden zu zeigen, bewirkt dies in der Realität oft genau das Gegenteil.


Stelle Dir einfach die folgende Frage: Welche Informationen würdest Du über Dich bei einem Vorstellungsgespräch oder bei einem geschäftlichen Termin Preis geben? Oder hättest Du ein Problem damit, dass Deine persönlichen Urlaubsbilder in der Fußgängerzone aufgehängt werden?

Wenn Du diese Frage ohne schlechtes Gewissen beantworten kannst, hast Du nichts zu befürchten. Anderenfalls solltest Du an Deiner Mitteilungsfreudigkeit in aller Öffentlichkeit, speziell im Internet arbeiten oder die Sicherheitseinstellungen in Deinem Profil anpassen, denn bei den meisten Netzwerken kann man genau bestimmen wer welche Informationen sehen darf. Beispielsweise kann man bei Facebook in den Privatsphären-Einstellungen festlegen, dass sämtliche Beiträge, die persönliche Biografie, Informationen zur Familie, religiöse und politische Ansichten, uvm. nur für Freunde sichtbar sind. Der Begriff „Freunde“ bezeichnet hierbei bestätigte Kontakte, die ebenfalls ein Profil bei dem jeweiligen Anbieter besitzen und eine Freundschaftsanfrage gestellt hatten.

 

Mein Fazit und Tipp: Gebe nicht allzu persönliche Details von Dir bekannt, auch nicht wenn Du davon ausgehst, dass nur ein begrenzter Benutzerkreis Kenntnis von der Existenz des Profils hat. Dank Suchmaschinen und anbietereigenen Suchfunktionen, können auch Dritte zu jeder Zeit nach Deinem Namen suchen und werden Dich finden, wenn Du ein entsprechendes Profil angelegt hast.
Hast Du Kinder, die solche oder andere Netzwerke zum Lebensinhalt gemacht haben, spreche die Risiken an und sensibilisiere sie für die Zukunft, in denen negativ behaftete Informationen auch in einigen Jahren noch zum Nachteil werden können.
 

 

Fotos: © Forgiss - Fotolia.com
© iceteastock - Fotolia.com

Kommentare zum Artikel:

Es wurden noch keine Kommentare zu diesem Artikel abgegeben.

Jetzt kommentieren:

Name *
 
aus
Ort
IP-Adresse: (wird gespeichert)
38.107.179.233
Kommentar *
Sicherheitsabfrage *
Captcha Bild zum SpamschutzGib bitte hier das Wort ein, welches links im Bild angezeigt wird.

Anzeige

Aktuell bei urbia.de

Sind Männer arm dran?
Männer machen die Drecksarbeit, sagt Ralf Bönt in seinem "Manifest für den Mann" und fordert ... [mehr]


Kitas: Mehr Männer als Erzieher?
Nur 2,4 Prozent der Erzieher in deutschen Kindertagesstätten sind männlich - obwohl sich sowohl Eltern ... [mehr]


Wer und was ist eigentlich Familie?
Die Bedeutung der Familie wächst, für die meisten Deutschen ist sie sogar das höchste Gut überhaupt, ... [mehr]


Live-Chat

Live-Chat

Nutzermeinungen

So bewerten uns unsere Nutzer:
Bedienung:4.6 Sterne
Gestaltung:4.4 Sterne
Designs:4.3 Sterne
Makros:4.5 Sterne
Inhaltsschutz:4.7 Sterne
Anleitung:4.5 Sterne
Preis/Leistung:4.2 Sterne
Support:4.6 Sterne
Forum:4.4 Sterne
Empfehlenswert:4.9 Sterne
Gesamtwertung:4.5/5
Letzte Meinung:

 Ich finde diese seite einfach nufr klasse sie ist leicht zu bedienen hat viele tolle sachen (Hintergründe mit musik und co.) einfach nur toll habe sie auch schon freunden weiter empfohlen und die finden das auch richtig super ^^

[...]

Facebook

© 2012 by UnserNachwuchs.de Ltd.