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Notfalltipps: Erste Hilfe bei Sonnenbrand
ACHTUNG! Die hier gegebenen Tipps ersetzen in keinem Fall eine fachkundige Beratung durch einen Arzt und erst recht keinen Arzt-Besuch! Im Zweifel sollte daher bei Problemen immer der behandelnde Kinderarzt oder aber der Notarzt unter der europaweit einheitlichen Rufnummer 112 verständigt werden!
Sonnenbäder – für kleine Kinder tabu!
Babys und Kleinkinder gehören grundsätzlich überhaupt nicht in die direkte Sonne. Die Haut ist in den ersten Lebensjahren noch besonders empfindlich und verletzbar. Die UV-Strahlung kann ungehindert auch in tiefere Gewebeschichten eindringen und dort ihre zerstörerische Kraft entfalten. Das Hautkrebsrisiko wird dadurch erheblich verschärft, auch zwar auch ohne einen sichtbaren Sonnenbrand oder eine Hautrötung. Da sich Kinder auf der anderen Seite während des Sommers schlecht im Haus einsperren lassen und sich natürlich auch im Freien aufhalten sollen, muss man sie vor der Sonne schützen: Dazu gehört vor allem leichte und luftige Kleidung, die aber trotzdem möglichst viel Haut bedeckt, eine Kopfbedeckung, die möglichst viel Schatten auf Nacken und Gesicht wirft, sowie eine hautverträgliche Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor.
Wenn die Haut verbrennt
Ein Sonnenbrand entsteht durch zu intensive UV-Strahlung und stellt eine echte Verbrennung dar. Je nach Schwere zeigt sich die Haut leicht bis stark gerötet, ist druckempfindlich, juckt oder schmerzt. Es können sich Blasen bilden und nicht selten schälen sich nach einigen Tagen die oberen Hautschichten ab. Manche Kinder reagieren auf zu starke Sonneneinstrahlung neben einem Sonnenbrand auch noch mit einer Sonnenallergie: Dabei kommt es zu Hautveränderungen, wie Knötchen oder Schwellungen, die mitunter sehr unangenehm sein können. Bekannt ist zum Beispiel die sogenannte „Mallorca-Akne“.
Kühle, Luft, Schatten – und viel trinken
Einen akuten Sonnenbrand behandelt man am besten, indem man die Haut kühlt. Dazu eignen sich kalte Umschläge oder kühlende Salben und Lotionen, die der Haut Feuchtigkeit spenden. Als Hausmittel werden zwar auch häufig Quarkpackungen und Ähnliches empfohlen, doch sollte man hiervon eher Abstand nehmen: Die Infektionsgefahr ist nämlich nicht zu unterschätzen. Gegen stärkere Verbrennungen helfen auch entzündungshemmende Salben oder Tabletten – allerdings sollte in diesen Fällen ohnehin ein Arzt aufgesucht werden.
Links:
Homepage des Bundesamtes für Strahlenschutz mit Information zur UV-Strahlung
Unser Nachwuchs-Artikel mit Tipps zur Ferienreise in südliche Urlaubsländer
Foto: © Phototom - Fotolia.com Kommentare zum Artikel:
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